Rauchstopp mit CBD – Geht das?

Rauchstopp mit CBD – Geht das?

Mai 29, 2023 1 Von DoeRaeMe

Ich sehe täglich, wie schwer es vielen Menschen fällt, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch es gibt verschiedene Methoden, die dabei helfen können, wie zum Beispiel Nikotinpflaster oder -kaugummis. Eine weitere Möglichkeit, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist die Verwendung von CBD-Öl. Doch wie wirkt CBD-Öl beim Rauchstopp und wie kann es unterstützend wirken?

Was ist CBD-Öl

CBD-Öl ist ein Hanfextrakt, der aus der Cannabispflanze gewonnen wird. Im Gegensatz zum THC (Tetrahydrocannabinol), das psychoaktiv wirkt und somit berauschend ist, hat CBD (Cannabidiol) keine berauschende Wirkung. Es hat jedoch viele positive Eigenschaften, wie zum Beispiel entzündungshemmende Effekte.

Die Entspannung der Muskeln, die Linderung von Schmerzen, die Reduzierung von Angstzuständen und Depressionen sowie die Verbesserung des Schlafs. CBD-Öl wird in der Regel in Form von Tropfen oder Kapseln eingenommen und kann auch äußerlich angewendet werden, um Hautprobleme wie Akne, Ekzeme oder Psoriasis zu lindern.

Es wird aus speziellen Hanfsorten gewonnen, die einen hohen CBD-Gehalt aufweisen und einen niedrigen THC-Gehalt haben. Die Extraktion erfolgt durch verschiedene Verfahren wie CO2-Extraktion oder Alkoholextraktion. Das Endprodukt ist ein reines und konzentriertes Öl, das je nach Hersteller unterschiedliche CBD-Konzentrationen aufweist.

CBD-Öl wird von vielen Menschen als Alternative zu herkömmlichen Medikamenten genutzt, da es als natürlicher und schonender gilt. Es wird oft bei chronischen Schmerzen, Entzündungen, Schlafstörungen, Angstzuständen und Depressionen eingesetzt. Auch bei neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie oder Parkinson wird CBD-Öl als unterstützende Therapie eingesetzt.

Die Wirkung von CBD-Öl beruht auf der Interaktion mit dem körpereigenen Endocannabinoidsystem, das für die Regulation von vielen Körperfunktionen verantwortlich ist. CBD bindet an bestimmte Rezeptoren im Körper und beeinflusst so die Freisetzung von Neurotransmittern und Hormonen. Dadurch kann es zu einer Verbesserung des Wohlbefindens und einer Linderung von Symptomen kommen.

Wie wirkt CBD-Öl beim Rauchstopp?

CBD-Öl kann auf verschiedene Weise beim Rauchstopp unterstützend wirken. Zum einen kann es helfen, Entzugserscheinungen zu lindern, wie zum Beispiel Schlafstörungen, Unruhe oder Reizbarkeit. Zum anderen kann es auch dabei helfen, das Verlangen nach Nikotin zu reduzieren. CBD-Öl kann also dazu beitragen, dass der Rauchstopp einfacher und angenehmer verläuft.

Neben den genannten Vorteilen kann CBD-Öl auch dazu beitragen, die körperlichen Symptome des Rauchstopps zu mildern. So kann es beispielsweise bei Kopfschmerzen oder Schwindelgefühlen helfen. Auch das Verlangen nach Süßigkeiten oder anderen Snacks, das oft während des Rauchstopps auftritt, kann durch die Einnahme von CBD-Öl reduziert werden.

Ein weiterer Vorteil von CBD-Öl ist, dass es eine beruhigende Wirkung auf den Körper und Geist hat. Dies kann besonders während des Rauchstopps von Vorteil sein, da viele Menschen in dieser Zeit unter Stress und Angstzuständen leiden. CBD-Öl kann dabei helfen, diese Symptome zu lindern und den Körper zu entspannen.

Zudem kann CBD-Öl auch dabei helfen, das Immunsystem zu stärken und den Körper zu entgiften. Durch das Rauchen werden viele Giftstoffe in den Körper aufgenommen, die durch den Rauchstopp ausgeschieden werden müssen. CBD-Öl kann dabei helfen, diesen Prozess zu beschleunigen und den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen.

Wie wendet man CBD-Öl an?

CBD-Öl kann auf verschiedene Weise angewendet werden. Zum einen kann es oral eingenommen werden, indem man es unter die Zunge träufelt und dort einige Minuten belässt, bevor man es schluckt. Zum anderen kann es auch in Form von Kapseln eingenommen werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von CBD-Öl in Form von Liquids, die in E-Zigaretten oder Vaporizern verdampft werden können.

CBD-Öl hat sich in den letzten Jahren als beliebtes Naturheilmittel etabliert und wird von vielen Menschen zur Linderung verschiedener Beschwerden eingesetzt. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und hängen von den persönlichen Bedürfnissen ab.

Eine weitere Möglichkeit, CBD-Öl zu verwenden, ist die topische Anwendung. Hierbei wird das Öl direkt auf die Haut aufgetragen und einmassiert. Dies kann bei Schmerzen oder Entzündungen helfen und die Hautpflege unterstützen. Auch bei Akne oder Neurodermitis kann CBD-Öl eine positive Wirkung haben.

Wer CBD-Öl zur Entspannung und Beruhigung nutzen möchte, kann es in Form von Badezusätzen verwenden. Hierbei wird das Öl dem Badewasser zugesetzt und kann so seine Wirkung entfalten. Auch Massageöle mit CBD-Öl sind erhältlich und können bei Verspannungen oder Stress helfen.

Für Tiere gibt es spezielle CBD-Öle, die bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden können. Hierbei sollte jedoch immer auf die richtige Dosierung geachtet werden und im Zweifelsfall ein Tierarzt konsultiert werden.

Insgesamt gibt es viele Möglichkeiten, CBD-Öl zu verwenden und von seinen positiven Eigenschaften zu profitieren. Wichtig ist jedoch, sich vor der Anwendung genau zu informieren und gegebenenfalls Rücksprache mit einem Arzt zu halten.

Gibt es Nebenwirkungen?

CBD-Öl gilt als sehr gut verträglich und hat in der Regel keine Nebenwirkungen. In seltenen Fällen kann es jedoch zu Müdigkeit, Schwindel oder Übelkeit kommen. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind möglich, weshalb es wichtig ist, vor der Anwendung von CBD-Öl Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker zu halten.

Darüber hinaus kann CBD-Öl auch Auswirkungen auf den Blutdruck haben und diesen senken. Personen mit niedrigem Blutdruck sollten daher besonders vorsichtig sein und die Dosierung genau im Auge behalten. Zudem kann es bei einer Überdosierung zu vermehrter Schläfrigkeit kommen.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass nicht alle CBD-Öle gleich sind und die Qualität und Reinheit der Produkte variieren kann. Es ist daher ratsam, nur von seriösen Herstellern zu kaufen und auf eine hohe Qualität zu achten.

Schwangere und stillende Frauen sollten CBD-Öl nicht verwenden, da noch nicht genügend Forschungsergebnisse vorliegen, um die Auswirkungen auf das ungeborene Kind oder das gestillte Baby zu bewerten.

Insgesamt ist CBD-Öl jedoch eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Medikamenten und kann bei vielen Beschwerden Linderung verschaffen. Es ist jedoch wichtig, sich vor der Anwendung eingehend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.

Fazit

CBD-Öl ist ein echter Game-Changer beim Rauchstopp, Leute! Es kann Entzugserscheinungen mildern und das Verlangen nach Nikotin reduzieren. Aber hey, bevor ihr jetzt alle in die nächste Apotheke sprintet, um euch mit dem Wundermittel einzudecken, solltet ihr wissen, dass es nicht die einzige Methode zur Rauchentwöhnung ist. Eine Verhaltenstherapie oder Nikotinpflaster können auch helfen. Als euer freundlicher Apotheker stehe ich euch aber gerne zur Seite und berate euch bei der Wahl der richtigen Methode. Keine Sorge, wir schaffen das gemeinsam!

Quellen:

https://hanfgefluester.de/blogs/cbd-blog/cbd-rauchentwoehnung
https://alpinols.com/blogs/magazin/cbd-rauchentwohnung